Saison 2022

Premiere Fr. 11. Nov. 2022

Saison 2021

Saison 2020

„DSDS – Diez sucht den Supershakespeare“

Saison 2018

„Der nackte Wahnsinn“
von Michael Frayn

„Richard III“ von William Shakespeare

PREMIERE
Freitag, 8. September 2017
20:00 Uhr

Spieltermine 2022

„Die Heirat“ von Nikolai Gogol

„Die Heirat“ von Nikolai Gogol
Die Heirat ist eine Komödie in zwei Aufzügen. Der alt werdende Hofrat Podkolessin erwägt zu heiraten und engagiert dazu eine professionelle Heiratsvermittlerin, die ihrerseits aber an dessen ewiger Unentschlossenheit und Wankelmütigkeit verzweifelt. Da greift Podkolessins jüngerer Freund ein, der besagter Vermittlerin seine eigene unglückliche Ehe verdankt. Nun will er seinem Freund zu einer hübschen Braut verhelfen, warum wohl? Energisch betreibt er die Werbung, muss dafür aber nicht nur den zaudernden Podkolessin überzeugen, sondern auch eine illustre Schar anderer Typen auf Freiersfüßen mit List und Tücke aus dem Weg räumen. Für wen wird sich die umworbene Frau entscheiden? Hat sie es in ihrer modernen Unabhängigkeit überhaupt nötig, sich in einer Ehe zu binden?

Gogol selbst bezeichnete das Stück zwar als Komödie, aber es war sowohl ein bitterböser Angriff auf das typische Männergehabe, als auch eine deutliche Anklage auf die gesellschaftliche Stellung der Frauen. Ist das Stück noch heute aktuell? Ist die von Gogol aufgegriffene Thematik heute zumindest in unserer Gesellschaft überwunden?
Immer schon diente Heirat der sozialen Absicherung der Frau und der Wahrung wirtschaftlicher und politischer Interessen. Die Rolle des Ernährers und Familienvorstands wechselte von Vater zu Ehemann, und das blieb auch in Deutschland bis weit in die 1960‘ger Jahre bestehen. Zwar hat sich unsere Gesellschaft verändert, die Rechte von Frauen und Männern gleichen sich an, Frauen werden finanziell unabhängiger, dennoch bleibt die Ehe ein Element der finanziellen Absicherung, die nach einer Scheidung wirksam bleibt. Aktuell gibt uns das Stück einen Impuls, über die alte Institution „Ehe“ und ihre rechtlichen Folgen neu nachzudenken. Eine Scheidungsrate von fast 51,9% (2005) gibt zweifellos Anlass.

Alle Aufführungen des SoTheaters Diez finden bei S&R Automobile GmbH statt.
Anschrift:

S&R Automobile GmbH, Koblenzer Straße 16
65582 Diez

Premiere
Fr. 11. Nov. 2022 • 19:30 Uhr

Sa. 12. Nov. 2022 • 19:30 Uhr
So. 13. Nov. 2022 • 18:00 Uhr
Fr. 18. Nov. 2022 • 19:30 Uhr
Sa. 19. Nov. 2022 • 19:30 Uhr
So. 20. Nov. 2022 • 18:00 Uhr
Fr. 25. Nov. 2022 • 19:30 Uhr
Sa. 26. Nov. 2022 • 19:30 Uhr
So. 27. Nov. 2022 • 18:00 Uhr

Kartenverkauf

S&R Automobile, Diez, Koblenzer Str. 16
Tel.: 0 64 32/80 08 80
Öffnungszeiten:
Mo. – Fr.: 07:30 – 18:30 Uhr
Sa.: 09:00 – 13:00 Uhr

Buch und Wein, Diez, Rosenstr. 16
Tel.: 0 64 32/ 9 24 07 44
Öffnungszeiten:
Mo. – Fr.: 09:00 – 18:00 Uhr
Sa.: 09:00 – 14:00 Uhr

Preise

Kartenverkauf 15 €

Premiere 20 €

Willkommen bei SoTheater Diez

Von der Gründung des Theaters im Jahr 2003 bis in den Herbst 2016 durfte das Theater im 1. Obergeschoß des „Alten Fruchtspeichers“ proben, Material lagern und bei den jährlichen „Diezer Theatertagen“ Aufführungen präsentieren. Durch diese öffentliche Nutzung und erheblicher substanzerhaltender Eigeninitiative wurde der zunehmende Verfall verzögert, so dass es ab 2016 doch noch renoviert und einer wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden konnte.

Seit der Spielzeit 2017 ist das SOTheater jährlich Gast im S&R-Autohaus der Familie Spies. In Ermanglung eines kommunalen Veranstaltungsgebäudes füllt dieser Gewerbebetrieb diese Lücke, was mit beachtlichem finanziellen Engagement , personeller Unterstützung und Organisationsaufwand verbunden ist. Dank dieser gastlichen Aufnahme konnte das SOTheater Diez als geschätzte kulturelle Institution fortbestehen.

Wir über uns

10 Jahre ehrenamtliche Aufbau- und Erhaltungsarbeit im Fruchtspeicher/Alte Kaserne,
10 Jahre Duldung der Nutzung der heutigen Theaterräume durch die Stadt Diez.
10 Jahre künstlerisches Theater mit Amateuren, anfangs mit sehr eingeschränkten Mitteln, heute mit einer beachtlichen technischen Bühnenausstattung.
10 Jahre treues Publikum und unterstützende Sponsoren.

Wir blicken dankbar zurück auf 10 erfolgreiche Jahre, in denen wir uns in unterschiedlichsten Besetzungen im Diezer Kulturleben als feste Institution etablieren konnten.
Unser großer Dank gilt allen, die unser SoTHEATER durch künstlerische und unterstützende Mitarbeit, durch finanzielle Hilfe, als Mitglieder und als interessiertes Publikum über all die Jahre aktiv begleitet haben.

Doch es geht nicht nur um unser Theater. Mit großer Freude beobachten wir, dass durch die jährlichen „Diezer Theatertage“ das allgemeine Bewusstsein für den Wert und die stadtbildprägende Bedeutung des historischen Fruchtspeichers/der Alten Kaserne kontinuierlich gewachsen ist. Das Gebäude findet wieder Beachtung.

Dank daher auch allen, die geholfen haben, das faszinierende Gebäude der Nachwelt zu erhalten, durch ihre Spenden oder durch ihr handwerkliches Engagement.

Vorstand:
1. Vorsitzender Volker Schwamborn
2. Vorsitzender Sabine Ferger
3. Schatzmeister Wolfgang Kollmann

Freunde und Partner

Jede Inszenierung ist eine große Herausforderung, nicht nur rein finanzieller, sondern auch organisatorischer Art.
Daher möchten wir uns an dieser Stelle bei den zahlreichen Sponsoren, Unterstützern, sowie den künstlerischen und handwerklichen Mitarbeitern bedanken.
Möchten Sie dazu beitragen, das SoTheater im Diezer Kulturleben zu erhalten, zu stärken und weiterzuentwickeln?

Wir freuen uns über Ihre Spende.

Unsere Bankverbindung:
Nassauische Sparkasse
IBAN: DE61 5105 0015 0630 1569 55
BIC: NASS DE 55

Selbstverständlich erhalten Sie eine steuerabzugsfähige Spendenbescheinigung, da wir ein eingetragener Verein sind.
Sie können uns auch mit einer Mitgliedschaft unterstützen
Die Beitrittserklärung finden Sie hier als SoTheater Beitrittserklärung

NNP am Samstag, 16. September 2017

Sponsoren
Ein herzliches Dankeschön

2021 „Der Kirschgarten“ von Anton Tschechow

2020
„DSDS – Diez sucht den Supershakespeare“

 

2018
„Der nackte Wahnsinn“ Komödie von Michael Frayn

 

2017 „Richard IIIvon William Shakespeare

 

2016 „Der (Trojanische Krieg) findet nicht statt?von Jean Giraudoux

 

2015 „JOSEF IM ÄGYPTENLAND“ von Nasim Hikmet

2014 „DAME KOBOLD“ von Hugo von Hofmannsthal

2013 „KAROL“ und „TANGO“ zwei Theaterstücke von Slawomir Mrozek

2012 „Die Geschichte vom ewigen Leben des Herren Kaspar Brandner“  von Kurt Wilhelm

2011 „Die Physiker“  von Friedrich Dürrenmatt

2010 „Schwarz und Weiß“  von Ephraim Kishon